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Dr. Robbin Juhnke, Ortsvorsitzender
Ein weiterer Nutznießer der auf Männer ausgerichteten Angebote des Vereins um Kazim Erdogan ist zweifellos das Neuköllner Bezirksamt. “Unsere Angebote sind leider nicht immer passgenau”, räumt Jugend- und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke ein. Dazu komme, dass vielen Menschen mit Migrationshintergrund das Vertrauen in bezirkliche Einrichtungen fehle: “Deshalb sind wir sehr dankbar für Projekte, die Tabuthemen aufgreifen und beim Überwinden von Hürden helfen.” Ob und wie der Bezirk das Engagement der türkischen Männergruppe unterstützen will, die durchaus deutliche Parallelen zu den Stadtteilmüttern aufweist, ließ Liecke offen. Darüber, sagte er, könne man sprechen.
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| am Samstag, den 12.05.2012, findet von 11.00 bis 18.00 Uhr der diesjährige Tag der offenen Tür im Berliner Abgeordnetenhaus und im Bundesrat statt. |
Sonne, gute Stimmung, volle Bierbänke - das 1. Maifest der CDU Britz, CDU Buckow und der Jungen Union Neukölln war in aller Hinsicht ein Volltreffer.
Rund 500 Menschen ließen es sich nicht nehmen, bei strahlendem Sonnenschein auf den Marktplatz in Britz-Süd zu kommen, um bei Getränken, Grillgut, Kaffee und Kuchen sowie guter Musik ein friedliches Maifest zu feiern.
Eigentlich sollen alle Familien von Neugeborenen einen Besuch vom Gesundheitsamt erhalten. So sieht es das Netzwerk Kinderschutz vor. Doch etwa ein Drittel der Eltern lehnt dieses Angebot ab. Der Bezirk Neukölln plant nun, durch Begrüßungsgeschenke die Akzeptanz der Hausbesuche erhöhen. Im März konnten in Neukölln 84 Familien der 363 geborenen Kinder nicht vom Amt erreicht werden. Im Februar scheiterte der vorgesehene Erstkontakt nach der Geburt bei 65 Familien und im Januar bei 35 Neugeborenen.
Berlinweit sind die Zahlen ähnlich. Im Jahr 2009 wurden 58 Prozent aller Säuglinge tatsächlich besucht. Zählt man Telefonate und Schriftverkehr dazu, gab es Kontakt zu 82 Prozent der Familien. Der Trend für 2010 sei etwa gleichbleibend, heißt es aus der Gesundheitsverwaltung.
„Wir machen enorme Anstrengungen um die Quote der Hausbesuche nach der Geburt zu steigern“, sagt Falko Liecke, Jugend- und Gesundheitsstadtrat von Neukölln (CDU). Immerhin sei es gelungen,seit 2007 den Anteil der erfolgreichen Erstkontakte zu verdoppeln. Trotzdem bleibe in dem jetzigen System eine Lücke. Wenn wiederholte Versuche die Familie zu besuchen erfolglos bleiben, seien die Mitarbeiter machtlos.








